Eiskalt gewonnen !
Ein weiteres der 20 Endspiele unserer Freienwalder Mannschaft fand am 12.11.2011 um 14.00 Uhr in der Erlegrundhalle in Altlandsberg statt. Wichtig war dieses Spiel, weil man mit einem Sieg einen kleinen Sprung in der Tabelle machen konnte. Durch positive Ergebnisse für die Kurstadthandballer in den anderen Hallen war es möglich, bis auf dem 6. Tabellenplatz zu springen um dem Abstiegskampf weiter aus dem Weg zu gehen. Die zweite Vertretung des MTV Altlandsberg hatten bis zu diesem Spiel keinen guten Saisonstart hingelegt. Mit nur einem Sieg und vier Niederlagen standen die Randberliner auf dem vorletzten Tabellenplatz, deswegen war es für diese Mannschaft wichtig, dass sie gegen die Kurstädter weitere 2 Punkte einfahren, doch dagegen hatte natürlich der komplette SV Jahn etwas , mit all den mitgereisten Zuschauern, die dieses Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machten. Unsere Kurstadthandballer waren mit dem kompletten Kader angereist und mit dem Last-Minute-Unentschieden gegen Wittenberge herrschte ein Aufschwung in der Mannschaft, der nun weiter getragen werden musste.
Die Jahnakteure fingen da an, wo sie letztes Wochenende aufgehört hatten. Mit einem 1:0 gingen diese in Führung und mit der guten 6:0 Abwehr konnte der Angriff der Altlandsberger abgefangen werden und mit der folgenden Aktion stand es nun 2:0 für den SV Jahn. Die Randberliner bissen sich die Zähne am Freienwalder Bollwerk aus und das war auch an den überhasteten Aktionen dieser zu sehen. Nur durch einen schnellen Doppelpass konnte der MTV auf 1:3 verkürzen. Es war eine ausgeglichene Anfangsphase (3:4, 4:5, 5:5), in der die Altlandsberger das erste und das einzige Mal im kompletten Spiel mit 6:5 in Führung gehen konnten, doch nach dem darauffolgenden Ausgleichstreffer kam die Schlüsselsituation des Spiel. Durch ein Foul am Gegner bekam Marc Gollung eine Zeitstrafe und nach der nächsten Aktion der Heimmannschaft am Freienwalder Team beschwerte sich die Gästebank lautstark beim Schiedsrichter, dass dieser eine weitere 2 Minutenstrafe aussprach. Im „ Zweiminutenwirrwarr“ zwischen dem Unparteiischen und dem Schiedsgericht bekam der Freienwalder Linksaußen wiedermal eine Strafe wegen Meckerns, obwohl dieser die letzte Aktion gar nicht lautstark bewertete. Nun war es ein Spiel in dreifacher Unterzahl und eigentlich ging es in dieser Zeit nur darum, dass die Altlandsberger sich keinen Vorsprung ausbauen konnten, doch es kam ganz anders. Oliver Viert, Raik Höhne und Markus Block spielten die gegnerische Mannschaft schwindelig und nachdem die erste Zeitstrafe abgelaufen war stand es 8:6 für die Freienwalder Mannschaft. Es war schon fast unglaublich, dass die Altlandsberger in dieser Zeit es nicht schafften einen Ball im Tor unterzubringen. Nachdem die Kurstadthandballer wieder vollständig auf dem Spielfeld waren, begannen diese die Gegner regelrecht in ihre Schranken zu weisen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit sparten die Randberliner mit ihren Toren, diese kamen nur noch zu einem Torerfolg (7:10). Doch die Kurstadthandballer liefen in dieser Phase richtig heiß. Auf das 11:7 folgten noch zwei weitere Tore und somit ging man mit einem 13:7 in die Pause. Die Divise der zweiten Halbzeit war, dass das Freienwalder Team nicht wieder eine Déjà-Vu, wie im Pokalspiel erlebte, als man mit einen ähnlichen Vorsprung zur Pause, beinahe, am Ende verlor.
Zu einem solchen Intermezzo ließen die Jahnakteure es erst gar nicht kommen. Die erste Aktion der zweiten Halbzeit brachte gleich das 14:7 und das einzige Aufbäumen der Altlandsberger war nur noch in den kommenden Minuten zu sehen, als diese den 7-Torerückstand verkürzten (11:15). In den nächsten Minuten war es dem Heimteam nicht mehr vergönnt, dass Tor zu treffen, somit wurde der alte Vorsprung der Kurstädter wiederhergestellt (16:11, 17:11, 18:11). In diesem Spiel hatten auch die Jahnakteure das Glück des Tüchtigen, weil man des Öfteren den zweiten Ball bekam und somit wurden die vergebenen Chancen annulliert. Die Altlandsberger hatten dagegen weniger Glück, wenn es diese einmal an Abwehrreihen vorbeischafften, dann verwarfen sie oder der gute Freienwalder Keeper Sebastian Hinz hielt die Chancen. Der Toreabstand der Kurstädter schwankte über die nächsten Minuten immer um 5 bis 6 Tore (16:21, 17:22,17:23). Immer wenn die Heimmannschaft Hoffnung schöpfte, warfen die Freienwalder das Tor, somit entstand ein offener Schlagabtausch in den letzten Minuten (18:24, 19:25, 20:25). Wären die Gäste am Ende des Spiels noch konsequenter in der Chancenverwertung gewesen, dann hätten die Kurstädter Handballer eine positive Tordifferenz geschafft, doch im Grunde war das egal. Das Spiel ging 21:26 aus und dadurch verbesserte sich der SV Jahn mit nun 5 Punkten auf den 7. Rang. Am Ende war es das verdiente Ergebnis einer souveränen Leistung und der Startschuss einer kleinen Serie, die das Freienwalder Team wieder in die obere Tabellenhälfte der Verbandsliga/Nord bringen soll.
Allen Fans, die an diesem Spiel nicht teilnehmen konnten, haben am kommenden Wochenende die Möglichkeit die Manschaft in der zweiten Runde des HVB-Pokals zu sehen, wo wir in eigener Halle um 18 Uhr die HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf empfangen.
Tore: Sebastian Hinz (/), Paul Block(/), Mario Nawin (2), Alexander Schmidt (/), Markus Block (10), Philipp Köppen (/), Chris Mattias (4), Nick Hoffmann (1), Oliver Viert (7), Marc Gollung (1), Benjamin Warnke (1)
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