Das Tabellenende begrüßt uns wieder!
Die vorletzte Auswärtspartie der Kurstadthandballer wurde in der Ahrensdorfer Sporthalle gespielt. Wiedermal begleiteten zahlreiche Anhänger die Freienwalder Handballer und so war es, wie bei den meisten Auswärtsspielen, dass die fremde Halle zur Heimhalle wurde. Die Handballer des SV Jahn Bad Freienwalde zeigten in den letzten Partien, dass langsam die alte Stärke zurückkam, zu begründen ist das mit dem Unentschieden gegen Wittenberge und den 2 Siegen in der Meisterschaft gegen Altlandsberg II sowie gegen Teltow/Ruhlsdorf im Pokal. Mit einem doppelten Punktgewinn gegen die Spielgemeinschaft aus Ahrensdorf/Schenkenhorst hätten die Freienwalder wieder am ersten Drittel der Tabelle kratzen können. Die Ahrensdorfer arbeiten momentan gegen den Kurstädter Trend. In den letzten Wochen verloren diese im Duell, Letzter gegen Vorletzter, gegen die Zweite des MTV Altlandsberg mit 25:20 und gegen Blau-Weiß Perleberg, vergangenen Spieltag, mit 39:34, somit war die Hoffnung da, endlich wieder oben anzugreifen.
Die ersten Minuten waren ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Wenn Markus Block und Co. die Ahrensdorfer Abwehr überwinden konnten, dann folgte so gleich der Ausgleich für diese. In der ersten Halbzeit waren einige Unkonzentriertheiten in der Kurstädter Abwehr zu erkennen, die besonders der Spieler mit der Nummer 3 von der Spielgemeinschaft Ahrensdorf/Schenkenhorst, offenbarte. Des Öfteren konnte dieser den Freienwalder Torwart Sebastian Hinz überwinden und erst als die Kurstädter den besten Torschützen der Ahrensdorfer in Griff bekamen, lief die Freienwalder Tormaschine an. Sebastian Hinz hielt den Ball und Oliver Viert, Chris Mattias oder ein anderer Jahnakteur vollendet dann den Ball beim darauffolgenden Angriff erfolgreich im Tor. Es entstand langsam ein 3 Torepolster, das bis kurz vor Ende des Spiels anhielt. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit drehte das Heimteam nochmal auf, und aus der 12:9 Führung wurde binnen 3 Minuten ein 12:12, dass durch die letzte Aktion der Ahrensdorfer geschah. Es war ein negatives Halbzeitergebnis, denn die Freienwalder hätte das Spiel in der ersten Halbzeit vorentscheiden können.
Die zweite Halbzeit begann und unser treues Kurstadtinferno war nun auch mit von der Partie. Die Handballer machten es den Fans gleich. Konzentriert und mit viel Leidenschaft konnten die Freienwalder die Machtverhältnisse wieder klarstellen, doch nach diesem Aufschwung kam der Bruch. Total konsterniert war nun das Auftreten der Gästemannschaft und für mehr als einen ausgeglichenen Spielstand (18:18; 20:20) reichte es nicht mehr. Es kam dann zum nie erdachten Rückstand, weil die Freienwalder, obwohl sie ihre schlechteste Halbzeit in dieser Saison spielten, trotzdem das Spiel beherrschten. Das wäre alles nicht schlimm gewesen, hätten die Kurstädter kurz nach dem Führungstreffer der Ahrensdorfer den Konter versenkt, doch diese Chance wurde vergeben und nun lagen die Spieler von Guido Juhre und Thomas Mattias mit 2 Toren zurück. Es bestand noch die Möglichkeit auf einen Punktgewinn, doch mit überhasteten Aktionen in den Schlussminuten versauten sich die Kurstädter diese Auswärtsfahrt. Das Spiel ging am Ende knapp, aber auch verdient mit 25:24 verloren. Das Freienwalder Team schlug sich am Ende selbst, hinzu kam dann nur noch der Siegeswille der Ahrensdorfer, somit müssen sich die Kurstädter Mannen nun wieder nach unten orientieren.
Also seid am kommenden Samstag dabei und erlebt die Wiedergutmachung der Jahn-Sieben gegen den VFL Potsdam III um 18.00 Uhr, danach findet, wie jedes Jahr, unsere alljährliche Weihnachtsfeier statt. Weitere Infos finden Sie hier auf unserer Homepage.
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